gesundes Zusammenlebens von Mensch und Natur

 

 

Walpurgis - Beltane

Sinnlichkeit

 

 

Samstag, 28. April 2018

 

Mit dem erblühen der Bäume und Wiesen, dem grünen der Wälder wird alles bereitgestellt für die bevorstehende Vereinigung von Männlich und Weiblich. Die Göttin bereitet sich vor, öffnet ihren Schossraum, wird ganz weich und sinnlich, tanzt, wild archaisch, fruchtbar. Weckt so das Interesse und die Lust des gehörnten Gottes. Auch er spürt in seinen Lenden eine Kraft, eine Schöpferkraft, pulsieren. 

 

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Ein Blick zurück - Januar und Februar 2018

 

Im Sturm der Emotionen

Still sitze ich am Feuer, in mir eine tiefe Dankbarkeit. Die ersten beiden Monate in diesem Jahr waren stürmisch - in jeder Hinsicht berührend, aufrüttelnd, auch konfrontierend. 

Der Sturm am Anfang vom Jahr brachte uns ganz nah zusammen, konfrontierte uns mit Angst und Unbehagen, Enge und Loslassen. Das Land, die Bäume, der Stall, das Haus, alles hielt dem Sturm stand. Wie eine Vorahnung, auf das, was uns in unseren kleinen Seelenlandschaften erwarten würde, fegte dieser Sturm übers Land. 

Das Leben forderte uns auf allen Ebenen, die Spannung im Haus war spürbar. Konflikte, Missverständnisse, Unfälle waren da. Stürmisch waren auch unsere Emotionen - neue Arbeitsstellen wurden angetreten, freudig seinem Herzweg näher zu kommen, selber schöpferisch zu werden. Alte Arbeitsstellen wurden kritisch hinterfragt. Ist es das nun?

Dann nach einem langen Januar löste sich an Lichtmess allmählich die Spannung. Knoten lockerten sich, etwas kam ins Fliessen. 

Die Schafe begannen abzulammen, nahmen uns mit auf die mystische Reise ihrer Geburten. So durften wir vier wunderbare, heilige, teils emotionale Geburten miterleben - heissen nun fünf Lämmer auf dieser Erde willkommen, im Wissen, dass sie schon bald weiter ziehen werden. Und mit der letzten Geburt kehrt in unseren Herzen eine Stillen ein, eine tiefe Dankbarkeit breitet sich aus.

In diesen zwei Monaten wurden wir immer wieder beschenkt mit grossem Vertrauen in uns selber und ins Universum. Danke!

 

Mögen wir achtsam mit dem Leben umgehen - unserem Leben und das unserer Mitwelt.

Mögen wir achtsam auf dieser Erde gehen.

 

...und im Herzen eine Ahnung, dass die Reise weiter gehen wird...ahey