Jahreskreisfeste

 

In der keltischen Kultur, die Kultur unserer Vorfahren, wurden und werden in einem Jahreszyklus seit Urzeiten acht Jahreskreisfeste zeremoniell gefeiert. Dazu lade ich alle Menschen (Tiere und Pflanzen) ein, welche sich begeistern und öffnen können, einen Schritt zurück zur Natur (und dadurch auch zu sich selber) zu machen. Jedes Fest ist auf seine ganz eigene Weise heilsam und kraftvoll, mal tief erschüttend, an den Schatten und Überlebensmustern rüttelnd, mal entspannend und ausgelassen, aber immer mit der liebevollen, achtsamen Absicht, Frieden im Herzen und in unserem Leben zu finden. Ich arbeite mit schamanischen, keltischen, buddhistischen und naturverbundenen Elementen und Werkzeugen, manche erlernt, manche erinnert, manche mutig selbst erfunden. Die Feste sind immer wieder neu geträumt, werden immer wieder neu kreiert. Immer wieder höre ich auf den Ruf des Universums und erfahre so, was uns im Fest begegnen wird.

 

Sei herzlich willkommen und fühle Dich getragen vom Kreis und der Natur!

 

Wie, wo, wann: zwischen 18 und 19 kleiner Imbiss, 19 Beginn der Zeremonie, Ende der Zeremonie ca. 22.30, danach Ausklingen mit nächtlichem Dessert…

 

Die Zeremonien finden im Guggisbergerland, in mitten der rauen Natur, der kraftvollen Sense und nur mit uns selber, statt. Busverbindung ab Schwarzenburg bis Guggisberg Gehlismatt leider sehr schlecht, melde Dich, wenn Du einen Abholdienst brauchst. Wenn Du mit dem Auto kommst, bitte beim alten Restaurant in Gehlismatt parkieren und die letzten 700 Meter zu Fuss laufen (gutes Schuhwerk und Taschenlampe nicht vergessen.)

 

Energieausgleich: zwischen 20.- und 40.- nach Deinem eigenen Ermessen, für Übernachtung und Frühstück 10.-

 

Adresse: Rainweid 165, 3158 Guggisberg Anmeldung: bis 2 Tage vor der Zeremonie, an Judith Anna Mori, judithsebastian@bluewin, 078 698 39 59, 031 736 00 28.

 

 

Offen für alle, auch zum Weitersagen, einzeln oder als Zyklus besuchbar

 

  • Winter-Sonnwende, 23. Dezember 2017
  • Stille HoffnungLichtmess, 31. Januar 2018, Aufbruch
  • Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, 24. März, Erwachen
  • Walpurgisnacht, 28. April 2018, Sinnlichkeit
  • Sommer-Sonnwende, 23. Juni 2018, Lebenskraft
  • Ernte-Dank, 28. Juli 2018, Schnitterin
  • Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, 22. September 2018, Abschied
  • Percht und Frau Holle, 3. November 2018, Ahnen, Halloween

Herbst-Tag-und-Nachtgleiche - Mabon

 

Loslassen

 

Freitag, 28.9.2018 

 

 

 

 Langsam kriecht der Nebel übers Land, feuchter Atem. Leise und sanft, bringt er uns die Ahnung der dunklen Zeit näher. Mit dieser Nachsommerzeit bereitet sich die grosse Göttin auf ihre Ruhezeit im Erdenreich vor. Sie sieht, wie die Blätter von den Bäumen fallen – sanft, mühelos. Sieht, wie die Blüten in die Samen gehen – vorbestimmt, wissend um ihr Erbe. Spürt, wie sich die Energie wandelt. Und in ihr kommt ein tiefes uraltes Wissen, dass die Transformation, der Übergang alles andere als schmerzhaft ist. Dass Loslassen alles andere als Trennung ist. So wie das Blatt immer einen Teil vom Baum bleit, auch wenn es gefallen ist, sind auch wir ewig verbunden mit der grossen Quelle. Und mit dieser Ruhe im Herzen schaut die Göttin auf ihr Werk und nur die leuchtenden Früchte an den sanft sterbenden Ästen und Zweigen erinnern an ihren manifestierten Traum.

 

Ich lade Dich ein mit mir und der Natur zusammen, langsam, sanft, mühelos, wissend um Dein Erbe Abschied zu nehmen, loszulassen. Gehe mit mir durch die 7 Pforten der Transformation. Breite Dich ein wenig vor, in dem Du Dich an ein Thema (welches Du loslassen und transformieren möchtest) erinnerst. Bringe dieses Thema in Deinem Herzen mit in den Kreis.

 

 

Was Dich erwarten könnte: Räuchern, Trommeln, schamanisches Kräfte-rufen, Tanz der 7 Schleier, Segnen und was sonst noch entstehen mag.

 

 

Was bringst Du mit: Dein Thema/Deine Geschichte, welche Du loslassen willst, 7 Tücher/Schleier (nicht allzu gross), wenn Du willst Deine Trommel/Rassel und was Du sonst noch brauchst. Warme Kleidung, wir sind auf 850 MüM. Wenn Du bei mir übernachten willst, sage mir Bescheid und nimm Deinen Schlafsack mit.