Permakultur-Gestaltung

Die Permakultur ist eine Philosophie zur Gestaltung langlebiger, anpassungsfähiger und produktiver (landwirtschaftlicher) Ökosysteme.

Permakulturgestalter achten darauf, Systeme zu entwerfen, die natürliche Ökosysteme nachahmen. Dazu setzten wir altes Wissen unserer Vorfahren aber auch moderne Technik ein. Durch die Planung nach verschiedenen permakulturellen Prinzipien (s.u.) werden die Biodiversität und die Bodenfruchtbarkeit erhöht, sowie die natürlichen Kreisläufe geschlossen. Dadurch entstehen Naturräume, in denen sich die Gemeinschaft aus Pflanzen, Tieren und Menschen gegenseitig unterstützen. Dies kann auf einem Balkon, einem Haus- oder Schrebergarten oder auf landwirtschaftlichen Flächen geschehen.

 

Jede Planung basiert auf den Wünschen/Visionen/Zielen der Menschen, denn diese sollen das System ja am Laufen halten. Zur Erfüllung der Visionen werden ganz unterschiedliche Elemente, wie z.B.  Kompost, Hügel- und Hochbeete, Gewächshaus, Rankgerüste, Kräuterspirale, Teich, Sonnenfallen, Anzuchtkästen und/oder Gräben zur Wasserspeicherung eingesetzt. 

 

In meiner laufenden Ausbildung zum Permakultur-Gestalter in der down to earth Academy for Permaculture Design in der Schweiz (www.permakultur-akademie.ch) bin ich auf der Suche nach Projekten, die ich mit euch zusammen planen und umsetzen kann.

 

Bis bald,

 

Tobias

 

Email: tobias.messmer@riseup.net

Natel: 076 782 58 68

 Prinzipien:

 

 

1. Element - Jede Funktion des Systems wird von mehreren Elementen erzeugt

 

2. Funktionen -  Jedes Element des Systems hat mehrere Funktionen

 

3. Vielfalt - Schaffung einer großen Vielfalt von Elementen, Pflanzen, Tieren, …

 

4. Zonenplanung - Zonierung der einzelnen Systembereiche nach Nutzungsintensität

 

5. Natürliche Sukzession fördern - Berücksichtigung der natürlichen Entwicklung

 

6. Sektorenplanung - Identifizierung und Nutzung der von außen wirkenden Einflüsse

 

7. Kreislauf - Wiederverwendung von Energien und Stoffen

 

8. Natürliche Energie - Nutzung der natürlichen Ressourcen

 

9. Randzonen schaffen - Optimierung der Randzonen als besonders aktive Bereiche

 

10. Platzierung - Die Elemente innerhalb des Systems ergänzen und unterstützen sich

 

11. Schichten und Stapeln - Räumliche und zeitliche Abstimmung, Nutzung von Räumen

 

12. Muster - Verwendung von Entwurfsmustern zur Strukturierung

 

Ethik:

Achtsamer Umgang mit der Natur

Achtsamer Umgang mit den Menschen

Teilen mit Anderen

 

Leitsätze:

Vielfalt statt Einfalt

Arbeiten mit und nicht gegen die Natur

Optimieren statt Maximieren

 

Bilder meiner eigenen Bienenweide mit Blumen, Kräutern & Färberpflanzen: